Warum Genossenschaft?

Die genossenschaftliche Idee wurde erstmals in Deutschland „geboren“. Grundgedanke vom Gründungsvater Friedrich Wilhelm Raiffeisen war, die „Hilfe in Form der Selbsthilfe“.

Eine glückliche Familie lacht gemeinsam auf dem Boden ihrer gemütlichen Wohnung in Magdeburg.

Genossenschaften gibt es mittlerweile weltweit und in vielfältigsten Ausprägungen. In Deutschland sind z. B. die Einkaufsgenossenschaften (EDEKA oder Rewe) oder auch Bankengenossenschaften (Volks- und Raiffeisenbanken) bekannt. Auch unsere Wohnungsbaugenossenschaft ist eine Genossenschaft in diesem Sinne.

Die Grundidee einer Genossenschaft ist dabei immer dieselbe, nämlich die sogenannten drei „S“ – Selbstversorgung, Selbsthilfe und Selbstverantwortung durch, von und für Mitglieder. Das bedeutet, dass jede Genossenschaft grundsätzlich unabhängig von externen Entscheidern (Investoren) und sonstigen Dritten (Stadt, Land, Kommunen) ist. In jeder Genossenschaft entscheiden die Gremien – Generalversammlung (bei uns Vertreterversammlung), Aufsichtsrat und Vorstand – im Sinne der Mitglieder.

Eine fröhliche Familie sitzt zusammen im Wohnzimmer und genießt die gemeinsame Zeit in ihrer Wohnung in Magdeburg.

Sicherheit und Stabilität durch Mitgliedschaft

Das garantiert für Sie als Wohnungsnutzer Stabilität und Sicherheit für Mieten und für Ihre Wohnung. Denn als Mitglied haben Sie – unter den gegebenen gesetzlichen Rahmenbedingungen – ein lebenslanges Wohnrecht in Ihrer persönlichen Wohnung. Sie profitieren darüber hinaus an der Möglichkeit direkter Teilhabe am „Leben“ Ihrer bzw. unserer Genossenschaft und werden damit Teil einer großen Gemeinschaft. Im Gegensatz zu kommunalen oder privaten Vermietern ist die Genossenschaft einzig und allein ihren Mitgliedern verpflichtet. Das spiegelt sich auch in unserer Satzung wider. Dort heißt es im Paragraph 2: „Zweck der Genossenschaft ist Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung.“

Eine Genossenschaft steht also nicht wie z. B. eine Aktiengesellschaft für Maximierung der Gewinne, sondern für gutes und soziales Miteinander – sie ist eine Wertegemeinschaft.

Übrigens: Aufgrund ihrer Besonderheit gehören Genossenschaften zum kulturellen UNESCO-Weltkulturerbe und wurden im Jahr 2025 mit dem „Jahr der Genossenschaften“ ausgezeichnet.

Alles in allem Genossenschaften – eine runde Sache.